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Betreuung und Pflege

In der heutigen Zeit erreichen immer mehr Menschen ein hohes Alter. Doch mit zunehmendem Alter sind sie infolge schwindender geistiger und körperlicher Kräfte auf Hilfe angewiesen, um weiterhin ein selbstgestaltetes und eigenständiges Leben in den eigenen vier Wänden führen zu können.

 

Neben der baulichen Veränderungen für ein weitgehend selbstbestimmtes Leben im Alter in Richtung einer barrierefreien Wohnung wird es notwendig, gezielte Hilfe zu organisieren. Diese hängt davon ab, wie hilfsbedürftig die älteren Menschen sind.

 

Mit den weiteren Informationen wollen wir Seniorinnen und Senioren und deren Angehörigen Unterstützung geben, individuelle Lösungen zu finden.

Hilfe durch Hausnotruf holen

 

Es ist allseits bekannt, dass die meisten Unfälle im Haushalt passieren. Für Senioren steigt zudem mit dem Alter und dem damit abnehmenden Seh- und Hörvermögen zusätzlich das Risiko für einen Unfall. Zusätzlich leben viele Senioren allein, so dass Hilfe, beispielsweise bei einem Sturz, eventuell erst viel zu spät eintreffen würde. Aus diesen Gründen ist für viele Senioren ein Hausnotruf interessant. Doch wie genau funktioniert ein Hausnotruf und wer bietet so etwas überhaupt an?

 

Ein Hausnotruf setzt sich ganz simpel aus einer Freisprecheinrichtung und einem mobilen Notrufknopf zusammen. Dieser Notrufknopf kann um den Hals oder auch als Armband getragen werden und dient im Notfall als Auslöser, so dass, auch wenn das Telefon nicht mehr erreicht werden kann, der Notdienst trotzdem alarmiert werden kann. Wird der Notrufknopf betätigt, wird zunächst die Zentrale telefonisch kontaktiert und der Nutzer des Gerätes kann über die Freisprecheinrichtung diese über seine Notlage informieren. Je nach Situation kann der Notrufanbieter dann den Rettungsdienst, Angehörige oder Nachbarn informieren oder auch Mitarbeiter des Notdienstes vorbeischicken. Vorteilhaft hierbei ist, dass in der Zentrale neben den Kontaktdaten der Angehörigen und der Adresse des Nutzers, auch Informationen zu Allergien und Krankheiten, die Telefonnummer des behandelnden Arztes oder aktuelle Medikationen hinterlegt sind, so dass eine optimale medizinische Versorgung schnell und leicht möglich ist. Als Erweiterung zum Basisangebot werden die Hinterlegung eines Schlüssels und spezielle Ergänzungen für verschiedene Krankheitsbilder angeboten. So gibt es für Demenzkranke mit Weglauftendenz die Möglichkeit, diese über ihr Notrufarmband per GPS zu orten oder auch das Verlassen des Hauses zu ungewöhnlichen Zeiten mittels einer Kontaktmatte vor der Haustür zu registrieren. Für Epileptiker gibt es beispielsweise spezielle Matten, die einen epileptischen Anfall im Schlaf erkennen und in diesem Fall einen Notruf absetzen.

 

Hausnotrufe werden von den bekannten, großen Wohlfahrtsverbänden angeboten, so gibt es Hausnotrufe der Malteser, der Johanniter und des Deutschen Roten Kreuzes, aber auch lokale Anbieter offerieren Hausnotrufe. Wenn eine Pflegestufe vorliegt, übernimmt die Pflegekasse einen Kostenanteil von 18,32 €. Aus diesem Grund liegen die Basisangebote der Anbieter in diesem Preisrahmen, so dass das Basisangebot mit einer Pflegestufe kostenlos für den Nutzer zu mieten ist.

 

Weitergehende  Informationen finden Sie mit einem Klick auf nebenstehendes Bild.

Zeitweise Unterstützung bei der Bewältigung des täglichen Alltages (Einkaufen, Kochen, Wohnungsreinigung und Wäschewaschen, Arztbesuche, Gang zur Bank und zu Behörden oder einfach nur beim Spazierengehen) kann meistens schon im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis gefunden werden. Das bietet den Vorteil, dass sich Senioren und Helfer schon kennen und von vornherein eine notwendige Vertrauensbasis vorhanden ist, die für ältere Menschen sehr wichtig ist.

 

Ein schnurloses Telefon oder ein spezielles Seniorenhandy garantieren beiderseitige Erreichbarkeit und  können im Bedarfsfall dafür genutzt werden, diesen Personenkreis direkt zu informieren, wenn zusätzliche Hilfe benötigt wird. In dringenden Fällen, z.B. bei Unfällen, können so auch Notfallnummern gewählt und der Notarzt gerufen werden.

Telefone für Senioren - Technik für die Best Ager

Das Internet bietet auch Möglichkeiten, die passende Haushalts- und Pflegehilfe für fast alle Belange zu finden. Wichtige Kriterien bei der Auswahl derartiger Hilfen sind deren Qualifizierung und Erfahrungen sowie die bei der Inanspruchnahme der Hilfe entstehenden Kosten.

 

Geht es allerdings um eine 24h-Betreuung einschließlich Pflege, dann wird die körperliche und psychische Belastung der Altenbetreuung für Familienangehörige, Freunde und Bekannte oftmals zu groß, so dass man sich nach professioneller Hilfe umsehen sollte.

 

Nachfolgend einige Quellen im Internet, die in solchen Fällen weiterhelfen.

Um professionelle Hilfe für die Betreuung und Pflege zu organisieren, können Sie sich auch einmal auf nachfolgender Homepage informieren.

 

 

Wissenswertes rund um die Vermittlung von polnischen Pflegekräften für die Rund-um-die-Uhr-Betreuung im eigenen Heim.

Wenn Familienangehörige aus beruflichen oder sonstigen Gründen die Betreuung und Pflege nicht übernehmen können und diese auch durch fremde Hilfe in den eigenen vier Wänden nicht mehr möglich ist, kommt eigentlich nur noch in Frage, ernsthaft zu überprüfen, ob durch die stationäre Aufnahme in ein Pflegeheim oder eine Seniorenresidenz eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden kann.

Das nachfolgende Internetportal gibt sehr gut verständliche Antworten auf viele Fragen rund um das Thema Pflege und ist damit sehr hilfreich für alle, die sich erstmals mit diesem Thema beschäftigen.

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