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Tipps und Tricks für gute Bilder

Auch bei der digitalen Fotografie gilt, die beste Kameraausstattung ist keine Garantie für gute Fotos. Wer bei jeder Gelegenheit nur auf den Auslöser drückt, kann kaum damit rechnen, vorzeigbare Ergebnisse zu erzielen.

 

Wer hingegen nachfolgende Tipps und Tricks beherzigt, die zum Allgmeinwissen der Fotografie zählen, kann mit einer gehörigen Portion an persönlichen Erfahrungen sehr gute Fotoergebnisse erreichen. Das gängig Sprichwort "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen" gilt auch auf dem Gebiet der Fotografie.

Tipp 1

 

 

 

Versuchen Sie so nah wie irgendmöglich an das Motiv heranzukommen, um möglichst viele Details zu erfassen, damit lassen sich sehr ausdrucksstarke Foto gestalten.

Tipp 2

 

 

 

Wählen Sie einen optimalen Ausschnitt für das Foto und achten Sie auf einen geeigneten Hintergrund. Unruhige, stark strukturierte oder vielfarbige Hintergründe lenken schnell vom eigentlichen Motiv ab und zerstören den Gesamteindruck des Fotos

Tipp 3

Eine richtige Bildaufteilung hilft dabei, die Wirkung des Fotos zu erhöhen. Mit einer gedanklichen Aufteilung des Bildes in neun gleichgrosse Rechtecke haben Sie ein Grundraster, mit dem eine optimale Bildaufteilung erreicht werden kann. Siehe nebenstehendes Muster. Wenn das Hauptmotiv statt im mittleren Rechteck in Richtung des rechten oder linken Rechtecks bzw. des oberen und unteren Rechteckes plaziert wird, kann man auch mit gezieltem Einsatz unterschiedlicher Bildebenen (Vorder und Hintergrund) gute Fotos erzielen.

Tipp 4

 

 

Dieses Grundraster ist auch nutzbar, in einem Landschaftsbild in Anlehnung an den „Goldenen Schnitt“ harmonisch wirkende Fotos zu erreichen. Je nach Bildmotiv nutzen Sie die oberen 3 Rechtecke für den Himmel und die unteren 6 Rechtecke für die eigentliche Landschaft.  Bei wolkigem und durch Lichteffekte bestimmten Himmel kann man mit dem umgekehrten Verhältnis besondere Wirkungen des Fotos erreichen.

Tipp 5

 

 

 

Durch die Anpassung des Bildformates  (Hoch- oder Querformat) an das Motiv lässt sich die Wirkung des Fotos beeinflussen.

Tipp 6

Mit dem gezielten Einsatz der Tiefenschärfe lässt sich das Motiv durch einen ewas unscharfen Hintergrund besonders hervorheben. Dem Bild wird ein professioneller Charakter verliehen. Zoomen Sie dazu das Bild entsprechend heran und stellen dann in Abhängigkeit von den Lichtverhältnissen eine möglichst kleine Blende (f2.0 oder f3.5) ein, denn je kleiner die Blende desto geringer die Tiefenschärfe.

 

Bei vielen Kompaktkameras ist eine separate Blendeneinstellung nicht möglich, dort kann man aber im gewissen Rahmen improvisieren, denn mit der Veränderung des Abstandes zum Motiv kann man, solange nicht der Programmmodus Automatik gewählt wurde, ähnliche Tiefenschärfeergebnisse erreichen.

Tipp 7

 

Versuchen Sie bei Kompaktkameras möglichst wenig mit der Automatikeinstellung zu arbeiten, denn bei dieser Einstellung werden alle Bildbestandteile gleich scharf abgebildet, wodurch Fotos deutlich an Aussagekraft einbüssen und schnell langweilig wirken. Heutzutage bieten derartige Kameras vielfältige Motivprogramme an, mit denen sich deutlich bessere und ausdruckstärkere Fotos machen lassen.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Experimentieren,

ein treffsicheres Auge für gute Bildmotive

und viele ausgezeichnete Fotos.

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