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Vorsicht!!! Fallen im Internet

Abzock-Sites

 

Sogenannte Abzock-Websites werben damit, zu ausgewählten Themen, z.B. Kochrezepte und Ahnenforschung, weitergehende Informationen zu geben. Die Gestaltung der Websites ist so aufgemacht, dass beim Besucher der Eindruck entsteht, als seien diese Informationen kostenlos erhältlich.

 

Um Zugang zu derartigen Sites zu bekommen, wird eine vorherige Registrierung mit Name und Adresse verlangt. Mit einer Registrierung tappen Sie dann in die ABO-Falle, denn Sie schliessen ungewollt einen Vertrag über ein kostenpflichtiges Abo, das für ein bis zwei Jahre im Voraus zu zahlen ist.

 

Wir raten deshalb dringend, sich auf Sites, bei denen eine solche Registrierung gefordert wird, sich diese ganz genau anzusehen. Entweder sind Preisinformationen ganz unten auf der Seite, kaum sichtbar, vermerkt oder man gelangt erst durch Scrollen in verschieden Bereiche zu ihnen. Auch die Algemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) solcher Seiten sollte man sich einmal genauer ansehen, denn dort können Klauseln zu Vertragsabschlüssen und damit zu zahlender Jahresbeiträge bzw. Gebühren versteckt sein.

Betrügerische E-Mails (Scam-Mails)

 

Wenn man von Fremden E-Mails erhält, in denen von unglaublichen Gewinnen oder sehr lukrativen Geschäften die Rede ist, dann handelt es sich wahrscheinlich um eine Scam-Mail (Scam englisch für Betrug, Schwindel, Gaunerei und mieser Trick). Derartige Mails sollten Sie sofort löschen und keinesfalls darauf reagieren, denn von derartigen Scam-Mails geht eine sehr hohe Gefahr aus, dass Sie Opfer von Internetkriminellen werden. Es gibt niemand, der irgendwie Geld zu verschenken hat!

 

Nachfolgend einige Hinweise zu Mails bei denen es sich garantiert um Scam-Mails handelt:

 

Mails, die Sie im Betreff recht offiziell darüber informieren, dass Sie in einer ausländischen Lotterie mehrere Hunderttausende oder gar Millionen gewonnen haben.

 

Jetzt sollen Sie nur noch ein paar Angaben zu Ihrer Person und natürlich Ihre Kontendaten übermitteln, damit Sie sich den Gewinn sichern. Mit derartigen Daten würden Sie dem Missbrauch durch Betrüger nur Tür und Tor weit öffnen, eingehendes Geld auf Ihrem Konto werden Sie garantiert nicht erhalten. Öffnen Sie auf keinem Fall in der Anlage befindliche PDF-Dateien, auch wenn Sie zum Teil seriös klingende Bezeichnungen, wie z.B. "Notarielle Gewinnbenachrichtigung", haben.

 

Sie sollten auch keinesfalls Geld für Bearbeitungsgebühren etc. an irgendeine Bank, meist ausländische Bank, überweisen, um an Ihren Gewinn zu kommen. Sie würden nur Geld verlieren, der vielgepriesene Gewinn bleibt natürlich auch in solchen Fällen garantiert aus.

 

Mails, in denen Ihnen als Empfänger sehr große Geldbeträge angeboten werden, wenn Sie den Geschäftsleuten insbesondere aus Entwicklungsländern behilflich sind, umfangreiches Vermögen außer Landes zu schaffen.

 

Es werden anteilige Gewinne in Millionenhöhe versprochen. Vorher müssten Sie allerdings erst Zahlungen für Rechtsanwaltskosten, Behörden, Banken, Verwaltungs- bzw. Versicherungsgebühren etc. in nicht unerheblichem Umfang leisten, um den Geldtransfer abzuschliessen zu können.

 

Mails, in denen Sie darüber informiert werden, dass man Sie als Erbberechtigten ausgemacht hat.

 

Sie werden nur darum gebeten, umfangreiche Personen- und Kontendaten zur Verfügung zu stellen, damit alles weitere veranlasst werden kann.

 

Gemeinsam ist all diesen Scam-Mails, die Absender wollen direkt oder über den Umweg Ihrer persönlichen Daten an Ihr Geld.

 

Lassen Sie sich auf Scam-Mails unter keinen Umständen ein,

nur dadurch verhindern Sie, dass Sie einem Betrug zum Opfer fallen.

 

Gewinnspiele

 

Gewinnspiele im Web sind bei vielen Anwendern sehr beliebt, da ist Vorsicht vor unseriösen Gewinnspielen geboten. Wenn Sie im Internet ein Gewinnspiel gefunden haben, das Ihnen gefallen könnte, ist es ratsam, sich die Teilnahmebindungen und Datenschutzbestimmungen des Gewinnspiels genauer anzusehen, bevor Sie es endgültig auswählen und installieren.

 

Außerdem ist es in vielen Fälle recht zweifelhaft, dass die versprochenen Gewinne tatsächlich jemals verlost werden.

 

Neben der Gefahr, dass Sie nutzlose und kostenintensive Abonnements abschliessen, hat man es bei Gewinnspielen oftmals auch nur auf Ihre persönlichen Daten abgesehen, die dann für Werbemassnahmen an viele andere Unternehmen weitergegeben werden. Hinterher erhalten Sie dann nur jede Menge ungewollte Werbepost in Ihr Mailpostfach oder Hausbriefkasten.

Hoax

 

Seit fast einem Jahrzehnt kursieren im Internet Hoaxes in den verschiedensten Varianten.

Bei einem Hoax handelt es sich um eine Falschmeldung, die per E-Mail, oft auch mit Anhang, z.B. Power-Point-Datei, aber auch über soziale Netzwerke verbreitet wird. Im Betreff wird z.B. eine nicht existierende Computervirenbedrohung angegeben, deren Wirkung besonders drastisch beschrieben wird. Der Empfänger wird darin aufgefordert, diese „Viruswarnung“ an möglichst viele Bekannte weiterzuleiten. Im Extremfall kann in einer Hoax auch schon einmal darauf hingewiesen werden, bestimmte Dateien auf dem Computer zu löschen. Wenn Sie dieser Aufforderung folgen, dann können Sie unter Umständen unerlässlich Dateien Ihres Betriebssystems löschen, die Ihren Computer außer Gefecht setzen. 

 

Löschen Sie bitte deshalb keinesfalls irgendwelche Dateien!

 

Ein Hoax stellt keine echte Gefahr für Ihren Computer dar und sollte bedenkenlos gelöscht werden. Leiten Sie bitte derartige Falschmeldungen (Hoaxes) auch nicht weiter. Außer der Tatsache, dass Sie damit andere gutgläubige Menschen unter Umständen mächtig erschrecken und verunsichern, würden Sie damit nur dazu beitragen, die Leitungen des Internet sinnloserweise zu verstopfen.

 

Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, ist auf dem Hoax-Info Service der TU Berlin richtig.

Phishing

 

Nutzer erhalten Mails von „maskierten“ Absendern, in denen fremde Identitäten vorgegeben werden. Diese Fälschungen sollen Empfänger veranlassen, die E-Mail zu lesen und zu reagieren. In den offiziell wirkenden Schreiben werden die Empfänger aufgefordert, vertrauliche Informationen, z.B. Zugangsdaten für Banken (Onlinebanking), Kreditkartensysteme, Online-Bezahlsysteme, Versandhäuser und Internet-Auktionshäuser, anzugeben. Dafür werden oftmals auch Links zu Websites dieser Einrichtungen angegeben, die deren offiziellen Websites täuschend ähneln, in Wirklichkeit aber direkt zu den Betrügern führen. Gibt der Nutzer dort korrekte Daten an, gelangen diese direkt in die Hände der Betrüger. Mit den gestohlenen Zugangsdaten kann der Urheber der Phishing-Attacke die Identität seines Opfers übernehmen (Identitätsdiebstahl) und in dessen Namen Handlungen ausführen, die zu beträchtlichen Schäden führen können, z.B. Überweisungen von Geldbeträgen fremder Konten, durch Versteigerung gestohlener Waren unter fremdem Namen bei Online-Auktionen oder Bestellungen bei Versandhäusern.

 

Denken Sie bitte immer daran, dass kein seriöses Kreditinstitut oder Unternehmen von seinen Kunden verlangt,

in dieser Form Angaben zur Überprüfung von Daten zu verlangen!

Scareware

 

Bei Scareware oder auf deutsch „Angstmacherprogramm“ handelt es sich um eine Masche der Internetbetrüger, die die Angst der Anwender für ihre Geschäfte nutzen. Mit gefälschten Meldungen über angebliche Infektionen des Computers, die graphisch sehr professionell aufgemacht sind, soll der Anwender zum Kauf dubioser Antiviren-Produkte ohne Funktion bewegt werden. Hier ist Vorsicht geoten, denn durch ein Download der angebotenen Antivirensoftware beziehen Sie nur eine nutzlose aber kostenpflichtige Software, die ganz schnell einmal 50,-EUR und mehr kosten kann. Nicht genug damit, oftmals handelt es sich dabei sogar um eine Software mit der erst schädliche Programme auf Ihrem Computer installiert werden, z.B. Programme mit denen Ihre Passwörter, Kontonummern, PIN-Nummern ausspioniert werden können.

 

Hände weg von dubiosen Antivirenprogrammen. Vertrauen Sie lieber namhaften, renommierten Anbietern von professioneller Sicherheits- bzw. Antivirensoftware wie z.B. Kaspersky, Symantec, McAfee und G Data.

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